Solarium nach Haartransplantation

Um wieder volles Haar zu besitzen, unterziehen sich von Haarausfall Betroffene einer Haartransplantation. Dabei werden die kahlen Stellen mit Haarwurzeln aufgefüllt. An der Spender- und Empfängerzone befinden sich nach dem Eingriff kleine Wunden, die von Krusten bedeckt sind. Doch sowohl vor als auch nach dem Eingriff müssen einige Dinge beachtet werden, um ein natürliches, gutes Ergebnis zu erzielen.

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Was ist nach einer Haartransplantation unbedingt zu vermeiden?

Die Kopfhaut ist besonders empfindlich und mit blutigen Krusten bedeckt. Mit einem Feuchtigkeitsspray wird die Haut feucht gehalten, die Krusten bleiben elastisch. Die erste Kopfwäsche wird nach drei Tagen in der Klinik durchgeführt. Um die Haarwurzeln nicht zu beschädigen wird lauwarmes Wasser verwendet. Erst nach fünf Tagen können Sie beginnen, die transplantierten Haare mit speziellen Pflegemitteln zu waschen. Damit die Grafts nicht aus ihrer Verankerung gerissen werden, darf der Kopf nicht mit einem groben Baumwolltuch abgetrocknet werden.

Um die Haarwurzeln vor der direkten Sonne und UV Strahlen zu schützen, wird in den ersten Wochen nach der Haartransplantation eine lose Kopfbedeckung getragen. Durch direkte Sonneneinstrahlung entsteht auf der Kopfhaut Schweiß. Die Wunden können sich entzünden. Das Anwachsen der Haarfollikel wird dadurch beeinträchtigt.

Alle schweißtreibenden Tätigkeiten und Anstrengung beim Sport müssen vermieden werden. Ebenso ist der Genuss von Alkohol und Nikotin nicht zu empfehlen. Informieren Sie sich auf meineHaarklinik.de, was Sie nach einer Eigenhaarverpflanzung beachten sollten.

Doch wenn man nach einer Haartransplantation die Sonne meiden muss, darf man dann ein Solarium aufsuchen?

 

Was passiert in dem Heilungsprozess nach der Haartransplantation?

In den ersten Tagen verankern sich die Haarwurzeln in der neuen Umgebung. Die Wunden werden von Krusten aus Blut und Gewebewasser verschlossen. Unter den Krusten beginnt die Heilung der Haut. Durch die Bildung neuer Blutgefäße werden die Haarfollikel mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt.

Direkt nach dem Eingriff fallen die verpflanzten Haare aus, da die Haarwurzeln bei der Operation einen Schock erleiden. Die Follikel gehen einen Ruhezustand über mehrere Wochen ein. Sechs bis zehn Tage nach der Eigenhaarverpflanzung fallen die Krusten langsam ab. Die Haarwurzeln beginnen wieder neue Haare zu produzieren. Das endgültige Ergebnis ist nach zwölf Monaten erreicht.

 

Warum sollte man nach dem Eingriff auf den Besuch im Solarium/Sonnenstudio verzichten?

Wird ein Solarium nach Haartransplantation besucht, ist die Kopfhaut der Hitze ausgesetzt. Die Krusten werden aufgeweicht. Das Infektionsrisiko steigt an. Durch Schweiß können Bakterien leichter in die frischen Wunden eindringen und sich vermehren. Die Kopfhaut juckt. Durch Kratzen können die noch nicht fest verankerten Haarwurzeln herausgerissen werden. Auf der empfindlichen Kopfhaut können Pigmentflecken entstehen, die später den ästhetischen Eindruck verschlechtern. Die Grafts werden durch die UV Strahlung geschädigt. Die Haarwurzeln sterben ab. Die Follikel sind nicht mehr in der Lage, neue, kräftige Eigenhaare zu produzieren. Es bilden sich wieder schüttere Stellen, die in einem zweiten Eingriff aufgefüllt werden müssen. Zusätzliche Kosten müssen aufgewendet werden. Ein Sonnenbrand verursacht in der empfindlichen Spender- und Empfängerzone starke Schmerzen. Es entstehen größere, deutlich sichtbare Narben, auf denen keine Haare wachsen.

 

Wann kann man wieder nach der Haartransplantation ins Solarium gehen?

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Damit die transplantierten Haarfollikel durch direkte UV Strahlung nicht geschädigt werden, ist es nicht empfehlenswert sofort ein Solarium nach Haartransplantation aufzusuchen.

Sie sollten mindestens zwei Wochen nach dem Eingriff kein Solarium besuchen. Ist eine hohe Anzahl von Grafts verpflanzt worden, sollte dieser Zeitraum noch verlängert werden. Je länger Sie das Solarium nach Haartransplantation und die Sauna meiden, umso besser sind Ihre Chancen, nach einigen Monaten wieder über eine volle Haarpracht zu verfügen. Die optimale Zeitspanne, ab wann wieder eine Sauna und Solarium besucht werden können, beträgt sechs Wochen.

Wann kann man wieder nach der Haartransplantation in die Sauna gehen?

Durch die hohe Hitze in der Sauna beginnen Sie zu schwitzen. Der Schweiß verursacht nicht nur Juckreiz, er erhöht auch das Infektionsrisiko für die Wunden. Entstehen Entzündungen werden die Haarwurzeln geschädigt und sterben ab. Vor allem in den ersten zehn Tagen ist die Kopfhaut noch nicht vollständig verheilt und sollte daher keiner länger dauernden Feuchtigkeit ausgesetzt sein.

Nach sechs Wochen können Sie wieder mit Saunagängen beginnen. Da die frisch eingesetzten Grafts aber noch nicht vollständig in ihrer neuen Umgebung verankert sind, sollten Sie mit kürzeren Saunabesuchen beginnen. 

Mehrere Aufgüsse müssen in der ersten Zeit unbedingt vermieden werden. Beginnt die Kopfhaut zu spannen oder zu brennen, muss der Saunabesuch unterbrochen werden. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt über die mögliche Länge der Saunagänge beraten.

 

Informationen über Anbieter und Ablauf von Haartransplantationen

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