Krusten nach der Haartransplantation

Krusten nach der Haartransplantation

Die Haartransplantationsoperation (HRS) ist ein vielversprechender und gefragter ästhetischer Eingriff mit sehr wenigen Komplikationen. Patienten können vorbeugend und besonders nach der Operation daran mitwirken, den Behandlungserfolg zu unterstützen. 

Vorbeugende Maßnahmen vor einer Haartransplantation können den Erfolg des Eingriffs maßgeblich beeinflussen. Nehmen Sie drei Tage vor dem Eingriff keine entzündungshemmenden Medikamente (z. B. Ibuprofen, Aspirin) ein, vermeiden Sie Alkoholkonsum und schützen Sie sich vor Sonnenbrand. Um eine optimale Heilung zu erreichen, rauchen Sie bitte 1 Woche vor und 1 Woche nach dem Eingriff nicht. Vitamin C (1000 bis 2000 mg pro Tag) für eine Woche vor dem Eingriff kann auch zur Heilung beitragen.

Kurz nach der Operation: Unterstützende Maßnahmen

Ab 48 Stunden nach dem Eingriff können die Haare mit lauwarmem Wasser und einer kleinen Menge Babyshampoo ganz vorsichtig und ohne starken Wasserdruck gewaschen werden, doch dürfen die Finger die Stellen mit den Implantaten nicht berühren. Die Haare sollten mindestens zwei Wochen nach der Operation auf diese Weise vorsichtig gewaschen werden. 

Wenn eine Schwellung auftritt, tritt sie normalerweise am zweiten oder dritten Tag nach der Operation auf. Die Schwellung ist Teil des Heilungsprozesses und verschwindet normalerweise innerhalb von 5–7 Tagen. Sie können auch ein Coolpack auf die Augen legen, doch legen Sie kein Eis über die transplantierten Haare!

An den Transplantat- und Spenderstandorten kann es zu Taubheit kommen. Diese ist normal und kann mehrere Wochen dauern, gelegentlich sogar mehrere Monate.

Krusten nach Haartransplantation: Was tun?

Schorf- bzw. Krustenbildung an den Transplantationsstellen tritt häufig auf und verfestigt sich in den ersten Stunden nach dem Eingriff. Diese Krusten fallen in der Regel innerhalb von 2 Wochen ab. Ein Teil der transplantierten Haare kann mit den Krusten abfallen. Keine Panik, denn dies sind nur die Haarschäfte, während die Haarfollikel in der Kopfhaut bleiben. Kratzen Sie zu keinem Zeitpunkt an den Krusten!

Sie können die Heilung des Transplantats gefährden und Narben oder Infektionen verursachen. Waschen Sie hier Haar weiterhin täglich auf die erwähnte Weise, indem Sie eine aufgeschäumte Mischung mit lauwarmem Wasser und Babyshampoo einige Minuten einwirken lassen und dann vorsichtig abspülen. 

Weitere Möglichkeiten, um den Behandlungserfolg zu sichern

Seien Sie geduldig, denn erst nach drei bis vier Monaten werden die Haare natürlich nachwachsen. Um das Wachstum der neuen Haare zu beschleunigen, empfehlen manche Ärzte, ab 4 Wochen nach dem Eingriff ein- oder zweimal täglich 5 % Minoxidil aufzutragen. Weibliche Patienten sollten 2 % Minoxidil verwenden. 

Wenn das Minoxidil Rötungen oder Irritationen der Kopfhaut verursachen sollte, beenden Sie die Anwendung für 1 Woche und setzen Sie es alle zwei Tage fort. Sobald die Haare innerhalb von etwa 4 Monaten gewachsen sind, kann das Minoxidil gestoppt werden und die transplantierten Haare wachsen weiter.

Auch eine PRP Therapie kann nach einer Haartransplantation das Nachwachsen der Haare und die Wundheilung signifikant positiv unterstützen, wie neueste Studien zeigen. 

Studienergebnisse: Die Wahl der Klinik macht den Unterschied

Komplikationen können im Spender- oder Empfängerbereich auftreten und können chirurgische oder idiopathische Ursachen haben. Eine 2014 veröffentlichte Studie untersuchte Komplikationen bei 73 männlichen Patienten, die sich wegen androgenetischer Alopezie einer HRS unterzogen hatten. Ein postoperatives Ödem (Schwellung) wurde bei 42,47 % der Patienten gefunden, gefolgt von steriler Follikulitis bei 23,29 % der Patienten, bakterielle Follikulitis und Taubheitsgefühl/Parästhesie bei 10,96 % der Patienten. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass eine gründliche präoperative Beurteilung, geschickte Operationstechniken, eine gute Kommunikation mit dem Patienten und ein postoperatives Follow-up-Verfahren wesentlich dazu beitragen, ein zufriedenstellendes Ergebnis mit weniger Komplikationen bei der HRS zu erzielen.

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Haartransplantation Türkei zu Corona-Zeiten

Corona hat in vielfältiger Hinsicht zu Einschränkungen geführt. Reisen sind davon ebenso betroffen. Daher fragen sich viele, ob zu Corona-Zeiten eine Haartransplantation in der Türkei möglich ist. Eines vorweg: Sie können nach wie vor eine Haartransplantation in Istanbul vornehmen lassen.

Es wird kaum Einschränkungen geben und auch der Ablauf des Eingriffs verändert sich nicht. Während der Pandemie herrschen in der Klinik strengere Hygienemaßnahmen und es wird vermehrt auf Einwegmaterialien zurückgegriffen, sodass Sie zudem keine größere Ansteckung befürchten müssen, als es allgemein der Fall ist.

Zudem wird in vielen Kliniken vor der Haarverpflanzung ein Corona-Test gemacht. Auch dies erhöht die Sicherheit. Lesen Sie nachfolgend, was sich durch SARS CoV-2 verändert hat und was Sie beachten müssen, um sicher ein- und auszureisen.

Haartransplantation in der Türkei – ist sie auch zu Corona-Zeiten möglich?

Haarverlust stellt eine sehr große Belastung dar und mindert die Lebensqualität oftmals enorm. Vor allem, wenn er genetisch bedingt ist, schreitet er immer weiter fort, bis die kahlen Stellen sich irgendwann nicht mehr kaschieren lassen. Medikamente und Tinkturen helfen oftmals nicht, sondern zögern den weiteren Haarverlust meist nur hinaus.

Doch es gibt eine gute Lösung, das Problem dauerhaft zu beseitigen: Eine Haartransplantation. Covid 19 hat den Alltag der meisten erheblich durcheinander gebracht. Kann man trotz Coronavirus-Pandemie derzeit eine Haartransplantation in der Türkei vornehmen lassen? Falls ja, muss etwas beachtet werden?

Diese Fragen stellen sich verständlicherweise viele Menschen, die sich derzeit mit einer Haarimplantation beschäftigen. Ja, nach wie vor können Sie eine Haartransplantation in der Türkei vornehmen lassen, so lange die Grenzen geöffnet sind und es kein Einreiseverbot gibt. Ansonsten macht es wenig Sinn, zu warten, bis SARS-CoV-2 vielleicht irgendwann vorbei ist.

Bei besonders großen kahlen Stellen sind teilweise mehrere Behandlungen notwendig. Mit einer frühzeitigen Eigenhaarverpflanzung maximieren Sie die Erfolgschancen und vermeiden eine langwierige Behandlung.

Haartransplantation in der Türkei- wie sehen die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu Corona-Zeiten aus?

Klinik: Es werden während der Corona-Pandemie mehr Einwegmaterialien verwendet. Die Qualität des Eingriffs wird dadurch keineswegs eingeschränkt, aber die Sicherheit ist wesentlich höher. Die anderen verwendeten Utensilien, Geräte und Räume werden gründlich desinfiziert, um das Ansteckungsrisiko deutlich zu minimieren.

Sie finden auch überall Desinfektionsmittel-Ständer. Hierbei gilt zu beachten, dass das Mittel mindestens 30 Sekunden lang sorgfältig verrieben wird. Neben den Handinnenflächen sollten Sie ebenso den Handrücken und zwischen den Fingern nicht vergessen. Beim Betreten des Gebäudes werden Sie wahrscheinlich, genau wie am Flughafen und im Hotel, eine Wärmebildkamera durchlaufen, die Ihre Temperatur misst.

Auch direkt in der Haarklinik kann ein Covid-19 Test vorgenommen werden, denn das Ergebnis gilt nur zwei Tage bzw. wird nicht länger anerkannt. Der Befund liegt durch das hauseigene Labor schon zwei Stunden danach vor. Nicht nur Sie selber, sondern das gesamte Personal der Klinik trägt Masken.

Flughafen: Zusätzlich sollten Sie sich mit genügend Masken ausstatten, denn am Airport, im Flugzeug und in der Türkei sind Sie dazu verpflichtet, einen geeigneten Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Sie sollten sich mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen einfinden. Diese Zeit werden Sie durch die zahlreichen Vorkehrungen zum Schutz der Reisegäste auch benötigen.

Nutzen Sie die vorhandenen Desinfektionsspender zum Desinfizieren der Hände und halten Sie den empfohlenen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern unbedingt ein. Ein Corona-Test muss sowohl bei der Ein- als auch Ausreise gemacht werden.

Packen Sie das Testergebnis zu den Reisedokumenten, denn Sie benötigen es beim Check-in. Sie genießen im Flieger den Vorteil, dass Sie mehr Platz haben, denn es gibt keinen direkten Sitznachbarn. Die Maske dürfen Sie im Flugzeug nur zum Essen und Trinken kurz abnehmen.

Hotel: Auch im Hotelbereich herrschen Masken- und Abstandspflicht, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Bei Abreise wird der Test in der Türkei durchgeführt und ist inzwischen ebenso hierzulande anerkannt. Sie können sich auch nach der Einreise in Deutschland auf Corona testen lassen.

Guter Tipp: Erkundigen Sie sich am besten vor der Abreise in die Türkei beim Auswärtigen Amt über vorherrschende Verordnungen und Vorschriften, denn sie können sich schnell einmal verändern. Auf der Webseite der Haarklinik finden Sie ebenso nützliche Informationen. Sie erhalten zudem beim Robert-Koch-Institut immer aktualisierte Hinweise bezüglich einer Reise in die Türkei zwecks Haartransplantation zu Corona-Zeiten.

Warum die Haartransplantation in Istanbul durchführen lassen?

Immer mehr Menschen entscheiden sich dazu, die Haarverpflanzung in der Türkei durchführen zu lassen, denn es hat viele Vorteile: Es gibt namhafte Kliniken, in denen renommierte Ärzte arbeiten.

Der Eingriff ist in der Türkei wesentlich kostengünstiger, ohne dass Sie eine schlechtere Qualität befürchten müssen, wenn Sie eine seriöse Klinik auswählen. Die günstigen Preise kommen dadurch zustande, dass die Lohnkosten in der Türkei geringer sind.

Hier werden häufig Rundum-Pakete angeboten, die sämtliche Leistungen enthalten. Lassen Sie sich gern beraten. Die Haarverpflanzung erfolgt in renommierten Kliniken mit modernster Technik und ist bei vielen Methoden äußerst schonend. Sie kann trotz günstiger Preise mit einer sehr hohen Anwuchsrate und einem natürlichen Ergebnis überzeugen.

In der Türkei gibt es Experten, die bereits vielen Betroffenen mit einer professionellen Haarverpflanzung wieder zu mehr Selbstwertgefühl und Lebensqualität verholfen haben.

Warum spricht nichts gegen eine Haartransplantation in der Türkei zu Corona-Zeiten?

Mit der optimalen Vorbereitung, hohen Hygienestandards und einem negativen Corona-Test steht Ihrem Wunsch nach einer Haartransplantation in Istanbul nichts entgegen. Die Wartezeiten sind in Bezug auf einen Termin wesentlich kürzer als vor COVID-19. Alles läuft stressfreier vonstatten.

Sie haben weder am Airport noch in der Stadt oder an anderen Orten Gedränge. Zudem wird die Einhaltung der Sicherheitsabstände kontrolliert. Verbinden Sie die Eigenhaarverpflanzung mit schönen Tagen in dem beliebten Reiseland. Erkunden Sie, ohne von Menschenmassen umgeben zu sein, die Sehenswürdigkeiten des Landes und davon gibt es in der Türkei wahrlich viele.

Fazit

Selbst während der Corona-Pandemie ist eine Haartransplantation in der Türkei unbedenklich. Profitieren Sie, falls Sie sich für eine Haarverpflanzung entschieden haben, nach wie vor von niedrigeren Preisen, hoher Qualität, der großen Expertise und ausgezeichneten Resultaten. Ist die Haarimplantation professionell durchgeführt, hält sie normalerweise ein Leben lang, sodass sie als dauerhafte Lösung anzusehen ist.

Zu Corona-Zeiten wird auf maximale Hygienestandards geachtet, um das Ansteckungsrisiko immer auf einem Minimum zu halten. Seriöse Haarkliniken sind bestens vorbereitet. Sämtliche Räume, Geräte und Utensilien werden regelmäßig desinfiziert, sodass die Haartransplantation in Istanbul ein geringes Risiko darstellt. Ganz im Gegenteil: Derzeit ist aufgrund der strengen Hygienestandards alles besonders keimfrei.

Es gibt keinen Anlass, die Haartransplantation aufgrund von SARS-CoV-2 zu verschieben. Sie werden kaum Einschränkungen feststellen. Setzen Sie sich vor Ihrer Abreise in die Türkei mit den Reisevorkehrungen, Einreisebestimmungen und Vorschriften auseinander. Vergessen Sie Ihre Masken nicht, denn nicht nur am Airport, im Flugzeug, in der Klinik und im Hotel, sondern auch im öffentlichen Raum besteht in der Türkei eine Maskenpflicht.

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