Haartransplantation negative Erfahrungen

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Haartransplantation negative Erfahrungen

 

  • Was kann bei einer Haartransplantation nicht optimal verlaufen?
  • Punkte die am häufigsten bei einer Haartransplantation bemängelt werden.
  • Ein Beispiel für eine negative Erfahrung bei der Haartransplantation

 

Haartransplantation negative Erfahrungen
Haartransplantation negative Erfahrungen

Wir alle kennen es. Auch wenn – wie hier bei einer Haartransplantation – der Großteil der Patienten zufrieden und sogar begeistert von der Behandlung war, gibt es immer mal wieder das ein oder andere „schwarze Schaf“ in den Bewertungen. Und diese Schafe lassen im wahrsten Sinne des Wortes kein gutes Haar an den Ärzten, die sie für ihre misslungene Haartransplantation verantwortlich machen. In einigen dieser Fälle geschieht das natürlich zurecht. Dann wiederum gibt es immer auch die Menschen, die meckern, einfach um des Meckerns willen.

Wie wir bereits in einem unserer vorherigen Blogs berichtet haben, ist Kritik – egal, in welcher Form – mit einer gesunden Portion Skepsis zu betrachten. Auch und vor allem bei einer negativen Bewertung gilt, diese nicht zu einem allgemeingültigen Urteil zu machen. Was bei einem Patienten schiefgelaufen ist, muss bei Ihnen nicht zwangsläufig auch eintreten. Dennoch gilt: häufen sich die negativen Bewertungen, sollten Sie sich nach einem anderen Arzt umschauen.

 

Doch wie kann so eine negative Bewertung aussehen? Wir haben im Folgenden einige exemplarische Berichte für Sie zusammengestellt.

 

Was kann bei einer Behandlung nicht optimal verlaufen?

Wie bei jedem medizinischen Eingriff birgt auch eine Haartransplantation Risiken. Ist das Ergebnis nicht das gewünschte, wird sich der Patient fragen, warum er eigentlich so viel Geld ausgegeben hat, um sich nachher womöglich noch weniger unter Menschen zu trauen als vorher.

So schwanken die Kommentare zu einer misslungenen Behandlung zwischen leicht sarkastisch bis hin zu zensurfähig:

“Es ist die Frage, ob es für ein paar Tausender nicht ein paar Haare mehr sein dürften” oder auch „Nebenbei bemerkt, man kann mit 10.000 Mark lustigere Sachen machen!”

 

Die eigentliche Kritik richtet sich hierbei natürlich an den Arzt, der die Behandlung nicht fachgerecht durchgeführt hat.

Hier sind einige der Punkte, die am häufigsten negative Erfahrungen bei der Haartransplantation bemängelt werden:

  • eine oberflächliche Beratung, das Betonen überwiegend positiver Aspekte,
  • mangelnde Aufklärung über die Zahl der letztlich notwendigen Operationen,
  •  eine zu früh erfolgte erste Behandlung, also noch während des Haarausfalls,
  • die unschöne Operationsfläche (gerötet, dunkle Punkte) in den ersten Monaten,
  • einen unnatürlichen Haaransatz (“wie mit einem Lineal”),
  • Wundwucherungen,
  • stärkere Nachblutungen,
  • Narbenschmerzen für längere Zeit,
  • ein insgesamt zu spärliches Ergebnis – gemessen am Preis.

 

Das Hauptmanko liegt hier beim ausführenden Arzt. Ein Indiz für seine Unfähigkeit ist beispielsweise ein schlechter Haaransatz. Der natürliche Haaransatz eines Mannes liegt ca. 1,5cm über der Augenbrauenfalte. Ist der Chirurg allerdings nicht in der Lage, diesen Idealpunkt zu verwirklichen, weil er die Symmetrie Ihres Gesichtes außer Acht lässt, kann das Ergebnis nicht mehr ästhetisch und natürlich ausfallen.

Des Weiteren fallen auch große Haartransplantate in die Kategorie „So bitte nicht“. Entnimmt der Arzt zu viele Grafts und verpflanzt diese falsch, ist der Effekt eher der eines Getreidefeldes. Mit einer natürlichen Wirkung hat das allerdings nichts mehr zu tun.

Last but not least – ein optischer Fehlgriff entsteht auch dann, wenn der behandelnde Arzt die entnommenen Grafts in der falschen Wuchsrichtung verpflanzt. Auch das kommt leider häufiger vor.

 

Hier ein Beispiel für eine negative Erfahrung bei eine Haartransplantation:

 

Der Patient litt seit 3-4 Jahren an immer größer werdenden Geheimratsecken. Den Haarrückgang konnte er zwar mit entsprechenden Medikamenten verlangsamen, auch eine Kurzhaarfrisur bzw. eine Komplettrasur waren möglich. Da er aber mit der Gesamtsituation so nicht zufrieden war, entschloss er sich für eine FUE-Haartransplantation, also für eine der modernsten und sichersten Methoden, um wieder an volles Haupthaar zu gelangen. Er selber bezeichnet seine Entscheidung rückblickend als „den schlimmsten Fehler, den er hätte machen können“.

 

Beratungen mit einem Spezialisten fanden bereits mehrere Jahre vor dem eigentlichen Eingriff statt. Damals schreckten ihn zunächst die horrenden Kosten ab. Trotzdem entschied er sich letztendlich, den Eingriff durchführen zu lassen. Alle Mitarbeiter der Klinik waren mehr als professionell du zuvorkommend. Und soweit er das beurteilen konnte, verlief auch der anschließende Heilungsprozess schnell und für eine gute Haartransplantation typisch. So weit, so gut.

 

Der Patient hatte sich – in Absprache mit seinem Arzt – auf eine Verpflanzung von 1200 Grafts geeinigt. Nach der Wundheilung waren an der betreffenden Stelle auch Haare. Das Problem: Die Haardichte reichte in keiner Weise an die Dichte des übrigen Haarwuchses heran.

Daraus resultiert nun nicht nur das Gefühl, sich nicht mehr in seiner eigenen Haut wohlzufühlen, sondern auch der enervierende Nebeneffekt, dass er seinen Kopf nun gar nicht mehr rasieren kann und folglich mit dem Ergebnis einer verpfuschten Haartransplantation leben muss. Es sei denn, er entscheidet sich für weitere Eingriffe.

 

Er selber sagt, dass er – als „leichter Fall“ – den Eingriff nicht mehr durchführen lassen würde. Anstatt sich wieder selbstbewusst unter Leute begeben zu können, fühlt er sich nun wie ein Einsiedler.

 

 

Diese  Erfahrung ist exemplarisch für einen misslungenen Eingriff.

 

Unser Ziel ist es keinesfalls, Sie von einer Haartransplantation abzubringen. Im Gegenteil – aus eigener überaus positiver Erfahrung würden wir Ihnen jederzeit zu einem solchen Eingriff raten, wenn Sie dadurch das Gefühl haben, für sich selber eine bessere Lebensqualität zurück zu erlangen.

Wir wären aber kein professionelles Unternehmen, wenn wir Ihnen nicht auch die Schattenseiten solcher Behandlungen aufzeigen würden.