Haarpigmentierung

  1. Homepage
  2. Haarpigmentierung

Haarpigmentierung

die Alternative zur Haartransplantation

Finde sie die passende Haarpigmentierung

Haarpigmentierung – die Alternative zur Haartransplantation

Wer ein immer lichter werdendes Haupthaar feststellt, muss nicht unbedingt sofort eine Haartransplantation durchführen lassen. Es gibt eine Alternative zum operativen Eingriff, nämlich die so genannte Haarpigmentierung. Diese Methode gilt als innovativ und modern. Was genau kann man sich darunter vorstellen? Im Prinzip kann diese Technik mit einem permanenten Make-up verglichen werden, und ist also eine optische Verbesserung der Haarsituation. Angewandt wird sie vor allem bei den Männern und Frauen, die zwar unter einem genetisch oder hormonell bedingten Haarausfall leiden, für die aber eine Haartransplantation nicht in Frage kommt – entweder, weil sie einfach nicht möglich ist, oder weil der betroffene Patient diese nicht wünscht.

 

 

Welche Voraussetzungen müssen für eine Haarpigmentierung gegeben sein und was genau ist eine Haarpigmentierung?

Haarpigmentierung
Haarpigmentierung - alternative zur Haartransplantation

Bei der so genannten „Mikrohaarpigmentierung“ werden Farbpigmente in der Kopfhaut implementiert. Das geschieht in Form von feinen Punkten. Durch ihre spezielle Anordnung ähnelt das Ergebnis der Behandlung einer 0,5mm-Rasur. Das Resultat ist demnach sehr natürlich.

Doch für wen ist eine solche Behandlung geeignet?

In Frage kommen Patienten mit:

 

  • einer Vollglatze oder einem kurz rasierten Haarkranz
  • lichtem, dünnem oder schütterem Haar
  • sichtbaren Narben am Kopf
  • längerem, lichten Haar
  • Geheimratsecken und kurzem Haar
  • einer diffusen Haarausdünnung am Hinterkopf
  • kahlen Stellen
  • zu großen Entnahmestellen nach einer schlecht durchgeführten Haartransplantation

 

NICHT in Frage kommt diese Methode für Personen,

  • deren Spenderfläche am Haarkranz nicht ausreichend vorhanden oder qualitativ ungeeignet ist
  • deren Haarverlust sehr weit fortgeschritten ist

Und was kostet so eine Haarpigmentierung?

Eine Haarpigmentierung ist im Schnitt günstiger als eine Haartransplantation. Das vorhergehende Beratungsgespräch kostet zwischen 30 und 80€, die anschließende Behandlung zwischen 850 und 4.000€.

 

 

Vor der Behandlung der Haarpigmentierung

Wie auch bei einer Haartransplantation muss hier ebenfalls zunächst eine Beratung erfolgen. Zusammen mit dem Patienten wird ein typgerechter Pigmentton ausgesucht – die Farbskala reicht hier von schwarz bis mittelgrau. Darüber hinaus wird die empfohlene Haaransatzlinie bestimmt und angezeichnet.

Sollten Sie sich für eine Haarpigmentierung entscheiden, müssen Sie beachten, dass Sie folgende Dinge vor der Behandlung (ver)meiden:

  • Sonne
  • UV-Strahlung
  • Peelings oder Schälkuren

24 Stunden vor der Behandlung sollten Sie außerdem auf folgende Dinge verzichten:

  • Kaffee (Koffein)
  • Tee (Teein)
  • Soft-Drinks
  • Alkohol
  • Acetylsalicylsäure (Aspirin)
  • Meeresfrüchte
  • Scharfe Speisen
  • Schwere Speisen
  • Übermäßig viel rohes Fleisch

 

Es wird empfohlen, sich vor der Behandlung den gesamten Kopfbereich zu rasieren. Dieser kann anschließend mit einer speziellen Lotion entfettet werden.

Die erste Behandlung dauert – je nach Fläche und Dichte – zwischen 1 und 3 Stunden.

 

Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sollte die Behandlung insgesamt 4x im Abstand von 1-2 Wochen wiederholt werden. In den ersten 1-1,5 Jahren nach Abschluss der Behandlung wird außerdem ein Kontrolltermin vereinbart, bei dem überprüft wird, ob eine Pigmentauffrischung notwendig ist. Sollte dies (noch) nicht der Fall sein, ist eine solche Auffrischung erst nach 4-5 Jahren vonnöten.

 

 

Nach der Behandlung darf der pigmentierte Bereich für 3 Tage nicht gewaschen werden. In den folgenden 2 Wochen kann der Kopf dann mit einer Spezialseife gereinigt und mit einer speziellen Pflege behandelt werden.

Zusätzlich sollte der Patient mindestens für 1 Woche auf folgende Dinge bei der Haarpigmentierung verzichten:

 

  • Alkoholkonsum
  • übermäßige UV-Bestrahlung
  • Sauna- und Schwimmbadbesuche
  • trockene Kälte
  • eigenmächtiges Entfernen der entstehenden Pigmentier-Kruste
  • dauerhaften Kontakt mit Wasser
  • scharfe Speisen
  • Meeresfrüchte
  • Kontakt mit nicht geeigneten Pflegeprodukten

Leider ist auch eine Haarpigmentierung nicht völlig risikofrei. Auftreten können folgende „Nebenwirkungen“:

  • ein zu dunkler oder zu heller Farbton
  • ein sichtbarer Übergang von der Haarpigmentierung zum Resthaar
  • eine unnatürliche Haarlinie
  • eine unnatürliche Form der Pigmentierung
  • graue Schatten