Saisonaler Haarausfall ist vorübergehend

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Saisonaler Haarausfall tritt oftmals in der kalten Jahreszeit auf. Verantwortlich für ihn ist zumeist ein Fehlverhalten im Sommer. Viele Menschen setzen Kopfhaut und Haare dann nämlich vermehrt der Sonne aus. Gepaart mit einem Vitaminmangel im Herbst und Winter, führt dies unweigerlich zu einem stärkeren Verlust des Kopfhaars. Allerdings ist jener Haarverlust nur vorübergehend. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie das Symptom eindämmen können.

Wodurch zeichnet sich saisonaler Haarausfall aus?


Wie der Name bereits verrät, findet jene Form von Haarverlust vermehrt zu einer bestimmten Jahreszeit statt. Häufig lässt sich dieses Leiden im Herbst oder Winter beobachten. Das volle Haar des Sommers weicht dabei einer matten, eher dünnen Haarpracht in der kalten Jahreszeit. Vielen Menschen fällt das Phänomen vor allem beim Haare waschen auf. Ist die Ursache für den Haarverlust nicht bekannt, kann dieser durchaus besorgniserregend sein.

Die vermehrte UV-Einwirkung als Ursache


Der Grund für den saisonalen Haarausfall im Winter ist zumeist die vermehrte UV-Strahlung im Sommer. In der warmen Jahreszeit setzen viele Menschen Ihr Kopfhaar nämlich oft ungeschützt der Sonne aus. Gepaart mit der vermehrten Feuchtigkeit durch Hallenbäder, Badeseen oder das Meer, ist dies für das Kopfhaar äußerst belastend.

Die Folge davon, ist aber nicht unmittelbar im Sommer, sondern zumeist erst im Herbst spürbar. Außerdem bremst die vermehrte UV-Strahlung die Produktion des Hormons Melatonin. Für das Haarwachstum ist dieses jedoch sehr wichtig. Ist das Haar im Sommer also häufig der Sonne ausgesetzt, fällt die Wachstumsphase in der kalten Jahreszeit kürzer aus. Somit werden die Kopfhaare dünner und weniger voluminös.

Auch der natürliche Haarzyklus begünstigt saisonalen Ausfall


In einigen Fällen handelt es sich beim saisonalen Haarverlust um ein natürliches Phänomen. Denn der Haarwuchs findet stets zyklisch statt. Der Wachstumszyklus unterteilt sich in die Wachstums-, die Regressions- und die Ruhephase. Dabei befinden sich bis 95 Prozent der menschlichen Haarfollikel zur selben Zeit in der Wachstumsphase. Sie fallen in der Ruhephase damit auch gleichzeitig aus.

Dabei tritt der Höhepunkt des saisonalen Haarausfalls in der Regel 100 Tage nach der Wachstumsphase auf. Bei vielen Menschen fällt dieser Zeitpunkt mit dem Frühling oder dem Herbst zusammen. Nicht immer ist also ein saisonaler Haarausfall Grund zur Sorge.

Körperliche Leiden verursachen Haarverlust


Krankheiten treten bei manchen Menschen saisonal auf - mit ihnen ist in weiterer Folge vermehrter Haarverlust verbunden. Zu erwähnen, sind hier unter anderem die Grippe sowie grippale Infekte. Sie schwächen das Immunsystem und lassen auch die Haare platter und glanzloser erscheinen. Denn der Körper ist dabei in erster Linie mit dem Bekämpfen des Infekts beschäftigt. Die Nährstoffversorgung des Kopfhaars nimmt hier einen untergeordneten Stellenwert ein.

Lässt sich das Leiden vermeiden?


Ein saisonaler Haarausfall lässt sich mit den richtigen Maßnahmen weitgehend verhindern. So können Sie Kopfhaut und Haare im Sommer vor vermehrter UV-Strahlung schützen. Tragen Sie dafür eine leichte Kopfbedeckung. Doch achten Sie in diesem Fall darauf, dass sie nicht zu eng am Kopf anliegt. Ansonsten könnte sie die Haarfasern schädigen.

Sowohl in der warmen als auch in der kalten Jahreszeit sollten Sie vermehrt zu nährstoffreicher Haarpflege greifen. Denn versorgen Sie das Kopfhaar regelmäßig von außen mit Mineralien, ist ein späterer Mangel unwahrscheinlich. Fangen Sie erst mit der Pflege an, wenn Sie bereits unter Haarverlust leiden, müssen Sie sich gedulden. Es kann in diesem Fall einige Wochen dauern, bis sich Erfolg einstellt.

Gehen Sie der Ursache mit einem Experten auf den Grund
Ein saisonaler Haarausfall wird häufig durch einen Vitamin- und Nährstoffmangel verursacht. Um diesbezüglich auf Nummer sicher zu gehen und eine genaue Diagnose zu erhalten, sollten Sie den Blutest in Erwägung ziehen. Mit einer Blutabnahme ermittelt der Experte, welches Vitamin in Ihrem Organismus fehlt. So können Sie den Haarverlust gezielt behandeln.

Ihre Wahrscheinlichkeit auf einen schnellen Erfolg ist größer, wenn Sie sich zeitnah in Behandlung begeben. Daher sollten Sie sich schon bei den ersten Symptomen an den Spezialisten wenden.

Nach der Diagnose gibt Ihnen der Experte Tipps zur Behandlung des Haarausfalls. Er wird Ihnen außerdem sagen, wann Sie mit Erfolgen rechnen können. Natürlich haben Sie Ihrerseits ebenfalls die Möglichkeit, der Fachkraft Fragen zu stellen.

Wann besteht Grund zur Sorge?


Einige Betroffene haben Bedenken, dass saisonaler Haarverlust das erste Anzeichen für einen dauerhaften Haarausfall sein könnte. In diesem Fall sollten Sie die Haare im Auge behalten. Verstärkt sich das Problem und bilden sich erste kahle Stellen, sollten Sie sich unbedingt mit einem Arzt in Verbindung setzen.

Dies gilt auch dann, wenn der Haarverlust mit starken körperlichen Beschwerden einhergeht. Unter Umständen steckt in diesem Fall eine ernste Grunderkrankung hinter dem Symptom. In der Regel ist saisonaler Haarverlust aber lediglich das Resultat eines Vitaminmangels und bedarf keiner operativen Behandlung.

Fazit - eine rechtzeitige Behandlung ist wichtig


Ein saisonaler Haarausfall tritt oft nach der warmen Jahreszeit auf. Denn im Sommer sind Kopfhaut und Haare oftmals großen Belastungen ausgesetzt. Außerdem schwächt die vermehrte UV-Einstrahlung die Melanin-Produktion. Im Winter treten außerdem häufig grippale Infekte auf, die den Körper und damit die Nährstoffversorgung des Kopfhaars schwächen.

Um die Ursache für den Haarverlust zu ermitteln, sollten Sie sich einem Bluttest unterziehen. Mit ihm sehen Sie, in welchem Bereich bei Ihnen ein Mangel vorliegt. Sie können so die richtigen Aktionen für ein verstärktes Haarwachstum setzen. Abhängig vom Stadium Ihrer Erkrankung, müssen Sie sich aber in Geduld üben. Es kann durchaus dauern, bis sich auf Ihrem Kopf eine Besserung einstellt.
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