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Haartransplantation & Rauchen

Haartransplantation & Rauchen


Rauchen ist nicht nur schlecht für die allgemeine Gesundheit, sondern auch für die Ergebnisse nach einer Haartransplantation. Allerdings kann es sein, dass sich Gewohnheitsraucher nach dem Eingriff ein paar Zigaretten gönnen. Das führt oft dazu, dass sie sich extrem schuldig fühlen, da sie bereits von ihren Ärzten vor dem Rauchen gewarnt wurden. Sie befürchten oft, dass ihre Transplantate nicht Bestand haben werden. Aber schadet das Rauchen den übertragenen Follikeln wirklich? Und falls ja, in welchem Ausmaß geschieht das?

Rauchen und Gesundheitsrisiken bei der Haartransplantation


Haartransplantationspatienten sollten die Auswirkungen des Rauchens auf ihre Behandlungsergebnisse, aber auch auf ihre allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen in ihrer Umgebung berücksichtigen.

Mit der Zeit kann das Rauchen die Atemwege schädigen und die Atmung erschweren. Es kann sogar zu Lungenkrebs führen. Herzerkrankungen sind eines der größten Gesundheitsrisiken beim Rauchen und viele andere Risiken. In den Vereinigten Staaten ist das Rauchen für fast 20% aller Todesfälle durch Herzerkrankungen bei
Männern und Frauen verantwortlich.

Das Rauchen kann sich negativ auf die in der Nähe befindlichen Nichtraucher auswirken. Dies ist bei Kindern besonders bedenklich. Laut WebMD, verursacht die Exposition gegenüber Tabakrauch etwa
70.000 Todesfälle pro Jahr durch Herzerkrankungen.

Nach einer Studie über eineiige Zwillinge mit den Genen für die Kahlheit; zeigt Kahlheit unterschiedliche Manifestationen des Zustands, je nach Lebensgewohnheiten. Geschwister, die rauchen, zeigen ein größeres Ausmaß an Haarausfall als der andere Zwilling. Bei Menschen mit Veranlagung zu androgener Alopezie können Umweltfaktoren beeinflussen, wie schnell das Haar ausfällt.

Wie beeinflusst Rauchen Haartransplantationspatienten?



  • Nikotin aus Zigaretten führt zu einer Verhärtung und Verengung der Blutgefäße. Kohlenmonoxid vermindert zudem die Fähigkeit des Blutes, Sauerstoff zu transportieren.

  • Schlechte Durchblutung kann die Wundheilung eines Patienten beeinträchtigen und den gesamten Prozess verlängern. Wenn die Haut länger braucht, um zu heilen, ist das Infektionsrisiko sehr viel höher, da Partikel und Mikroben die Möglichkeit haben, in die Haut
    einzudringen.

  • Wenn die Haut Probleme hat, die Wunden zu heilen und zu schließen, können Schorf und Krusten länger an der Oberfläche verbleiben. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich
    dickeres Narbengewebe bildet.

  • Nach Angaben von Ärzten für Haartransplantationen erhöht das Rauchen auch das Risiko des Hautsterbens (Nekrose). Dieser Effekt kann in der Größe geringfügig oder größer sein, je nachdem, wie viele Zigaretten der Patient in der Vergangenheit geraucht hat. Es hat sich
    herausgestellt, dass Raucher, die sich einer Operation unterziehen mussten, um signifikante Hautbereiche entfernt zu bekommen (z. B. Hautlappenoperationen und Kopfhautreduktion),
    nach einer Haartransplantation mit einem deutlich größeren Risiko einer Hautnekrose konfrontiert sind.

  • Darüber hinaus kann es während der Operation zu übermäßigen Nässen und Blutungen kommen. Und das kann den gesamten Eingriff verlängern und somit die Zeitdauer verlängern, in der die Follikel außerhalb des Körpers belassen werden. Das Limit liegt bei sechs Stunden.

  • Auch das Überleben der Haartransplantate kann durch die verminderte Verfügbarkeit von Sauerstoff und Nährstoffen beeinträchtigt werden. Nach Ansicht der Ärzte würde dies jedoch stark von der Person und davon abhängen, ob es sich um chronische, langfristige Raucher handelt.

  • Patienten, die seit vielen Jahren stark geraucht haben, werden drastische Veränderungen ihres Kreislaufsystems erfahren haben, die sich mit größerer Wahrscheinlichkeit auf ihre Wundheilungsfähigkeiten und das Überleben ihrer Transplantate auswirken. Aber bei denjenigen, die leichte oder mäßige Raucher sind, dürfte der Fehler ein paar Zigaretten nach einer Operation zu rauchen nicht viel Einfluss haben.

  • Es gibt viele Beispiele für Raucher, die eine erfolgreiche Haarrestauration erleben konnten. Gleichzeitig besteht aber nach wie vor die Gefahr einer geringeren Haardichte für regelmäßige Raucher.


Richtlinien für das Rauchen vor und nach der Haarrestauration:


In der Regel empfehlen die Haartransplantationschirurgen, dass die Patienten etwa eine Woche vor der Operation und zwei Wochen nach dem Eingriff auf das Rauchen verzichten. Es kann jedoch sinnvoll sein, einige Monate vor und nach der Operation ein paar Monate einzuplanen, um die Ergebnisse zu optimieren.

Nach derselben Studie über eineiige Zwillinge mit den Genen für die Kahlheit; zeigt Kahlheit unterschiedliche Manifestationen des Zustands, je nach Lebensgewohnheiten. Geschwister, die rauchen, zeigen ein größeres Ausmaß an Haarausfall als der andere Zwilling. Bei Menschen mit Veranlagung zu androgener Alopezie können Umweltfaktoren beeinflussen, wie schnell das Haar ausfällt.

Wenn ein Patient nach dem Eingriff für die empfohlene Zeitdauer auf das Rauchen verzichtet hat und danach mit dem Rauchen fortfährt, besteht für ihn immer noch ein relativ hohes Risiko, dass er in den eingepflanzten Regionen mehr Haare verliert.

Aufgrund des Vorhandenseins von empfindlichen Proteinrezeptoren in diesen Strukturen können diese Follikel noch von DHT betroffen sein. Eine durch das Rauchen bedingte Durchblutungsstörung
beeinträchtigt den Sauerstoff- und Nährstoffbedarf dieser Strukturen zusätzlich. Die Minimierung kann daher wesentlich schneller erfolgen.

Daher kann es sein, dass sich Patienten Gedanken darüber machen möchten, ob sie das Rauchen ganz aufgeben sollten, anstatt während der empfohlenen Zeiträume vor und nach der Haartransplantation einfach auf Zigaretten zu verzichten.
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