Haartransplantation mittels Artas Roboter

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Haartransplantation mittels Artas Roboter

Haartransplantation en werden in der Schönheitschirurgie immer beliebter. Über die Jahre hinweg haben sich verschiedene Methoden zur Haarverdichtung, sowohl bei Männern als auch bei Frauen, etabliert. Relativ neu ist die Haartransplantation mit dem Artas Roboter, der in den USA entwickelt wurde.

 

Wie der Name schon verrät, wird bei dieser Methode das Haar mittels eines Roboters verpflanzt.

Ablauf der Haartransplantation

 

Zuerst scannt der Roboter den Kopf des Patienten und wählt die Stellen aus aus denen die Grafts (Transplantate) später entnommen werden. Dies geschieht mittels eines speziellen Algorithmus, der erkennt, welche Haare am vitalsten sind und in die gewünschte Richtung wachsen. Allerdings muss das Haar, damit der Scan richtig funktionieren kann, vorher auf eine Länge von maximal einem Millimeter gekürzt werden.

Nachdem der Artas Roboter die optimalen Haare gefunden hat, werden diese von ihm entnommen. Anschließend werden die Grafts so aufbereitet, dass sie in den Empfängerbereich eingesetzt werden können und dort auch anwachsen.

Das Einsetzen der Transplantate erfolgt übrigens händisch, also vom Chirurgen. Die Haartransplantation mittels Artas Roboter basiert auf der FUE-Technik, bei der nur einzelne Haarfolikel entnommen werden und nicht ganze Haarstreifen, wie bei der FUT-Technik.

 

Vorteile
Ein Riesenvorteil der Haartransplantation mittels Robotik ist die Verkürzung der Behandlungszeit von bis zu 50 Prozent.

Zudem hat die Maschine auch den Vorteil, dass sie nicht müde wird, und deshalb ein immer gleich gutes Entnahmeergebnis liefert.

Dadurch werden die Haarwurzeln weniger verletzt, und die Anwachsrate ist in der Regel höher.

Da das gesamte Verfahren auf der FUE Technik basiert, gibt es auch keine Narbenbildung.

Der Eingriff ist minimal-invasiv.
Nachteile
Der Vorteil des Artas Roboters kann aber leider auch zum Nachteil geraten. Denn er ist eben kein Haarchirurg.

Das heißt, es fehlt unter Umständen das notwendige „Fingerspitzengefühl“.

Außerdem muss der Patient während der rund dreistündigen Entnahme absolut still sitzen, und der Kopf wird auch noch fixiert, damit der Roboter exakt arbeiten kann.

Zudem müssen die Kunden sich damit anfreunden, zumindest in der ersten Zeit mit einer Kurzhaarfrisur herumzulaufen, da die kompletten Haare auf einen Millimeter herunterrasiert werden müssen.

Gerade Frauen könnten damit gewisse Probleme haben. Dann wären da noch die relativ hohen Anschaffungskosten und der Platzbedarf, den der Artas Roboter hat, was sich dann auch preislich auf die Haartransplantation niederschlagen kann.

Außerdem gibt es durchaus Patienten, die den menschlichen Kontakt während eines solchen Eingriffs immer noch bevorzugen.

Den kann so ein Roboter einfach nicht ersetzen.

Übrigens: Der Artas Roboter hat 2017 den Industriepreis des Huber Verlag für neue Medien gewonnen.

 

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