Haartransplantation mit ICE-Grafts

  1. Homepage
  2. Haartransplantation mit ICE-Grafts

Haartransplantation mit ICE-Grafts

Die Haartransplantation mit ICE-Grafts unterscheidet sich von der „herkömmlichen“ FUE Technik in einem Punkt, der aber entscheidend ist: In der Aufbewahrung der Grafts zwischen den zwei Eingriffsschritten.

Die Zwischenlagerung machts...

ice grafts header - Haartransplantation mit ICE-Grafts

Zunächst werden die Grafts aus dem vorher lokal betäubten Spenderareal entnommen. Dies geschieht entweder mittels einer manuellen Entnahme mit der Hohlnadel oder mit einer Hohlnadel, die mit einem Mikromotor betrieben wird. Welche der beiden Methoden zur Anwendung kommt, hängt auch von der Menge der zu entnehmenden Grafts ab. Sind alle benötigten Transplantate herausextrahiert, gibt es für den Patienten einen kurze Unterbrechung, in der er etwas essen oder sich die Beine vertreten kann.

Die Grafts  werden während dieser Pause in eine spezielle Nährlösung eingelegt und bei sehr kalten Temperaturen aufbewahrt (daraus ergibt sich auch der Name ICE-Grafts).

Durch die eisigen Temperaturen und die in der speziellen Lösung enthaltenen Nährstoffe werden unter anderem die sogenannten „freien Radikalen“ abgetötet und das Wachstum der Haarwurzeln wird noch einmal zusätzlich angekurbelt.

Die Struktur der Grafts wird verstärkt und die Lebensdauer verlängert.

Anschließend werden die so gelagerten Haarfollikel in das Empfängerareal transplantiert. Treffen Körperwärme und ICE-Grafts aufeinander, werden noch einmal zusätzlich entzündungshemmende Stoffe aktiviert und die Regeneration der Zellen beschleunigt.

Die ICE-Grafts haben in der Regel durch ihre spezielle Behandlung während der Lagerung eine höhere Anwuchsrate und dadurch ein besseres Ergebnis, da jeder einzelne Follikel ein ergiebigeres Wachstum hat.

Die Vor- und Nachteile bei diesem Eingriff sind genau die gleichen wie bei der FUT-Technik, da sie sich im wesentlich nur von der Lagerung der Grafts unterscheidet.