Haarausfall durch Folliculitis decalvans effektiv stoppen

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Bei Haarausfall durch Folliculitis decalvans handelt es sich um einen Leiden, das durch eine fortschreitende Entzündung des Haarbalgs entsteht. Die Erkrankung führt zu einer Narbenbildung und zu einem dauerhaften Verlust des Kopfhaars. Für die Betroffenen ist dies mit einem großen Leidensdruck verbunden. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie bei Folliculitis decalvans vorgehen müssen und wie sich die Erkrankung eindämmen lässt.

So macht sich Haarausfall durch Folliculitis decalvans bemerkbar


Bei Haarausfall durch Folliculitis decalvans wird auch von vernarbender Alopezie gesprochen. Es kommt hierbei zu einer Entzündung der Haarbälge, wobei sich an den betroffenen Stellen später Narbengewebe ausbildet. Diese Art des Haarverlusts verläuft immer chronisch. Auf lange Sicht, kann es dadurch zu einer Glatzenbildung kommen.

Es ist daher wichtig, dass Sie sich rechtzeitig in Behandlung begeben. So wirken Sie einem kahlen Kopf entgegen. Für die Betroffenen stellt das Leiden eine starke psychische Belastung dar. Nicht nur müssen sich diese mit haarlosen Stellen, sondern auch mit einer starken Narbenbildung herumschlagen. Ebendiese zieht sich im fortgeschrittenen Stadium über den gesamten Kopf und zieht fremde Blicke auf sich.

Haben Sie also den Verdacht, dass Sie an Folliculitis decalvans erkrankt sind, sollten Sie umgehend das Gespräch mit einem Dermatologen suchen. Er kann eine zuverlässige Diagnose stellen.

Dadurch zeichnet sich das Leiden aus


Folliculitis decalvans bezeichnet eine Entzündung der Haarbälge. Es handelt sich hierbei um eine chronische Erkrankung, die in dauerhaftem Haarverlust resultiert. Rund um den Haarbalg bildet sich eine Entzündung aus, wobei es später zum Ausfall von Haar samt Wurzeln kommt. Anschließend bildet sich an der betroffenen Stelle Narbengewebe.

Das Leiden schreitet unbehandelt immer weiter fort, wobei die ausgefallenen Haare nicht mehr nachwachsen. Da die Krankheit aber relativ selten auftritt, wird diese in den meisten Fällen erst sehr spät erkannt. Betroffen von ihr, sind rund elf Prozent von Patienten, die unter Haarverlust leiden.

Ein angeschlagenes Immunsystem und andere Begleiterkrankungen können das Krankheitsbild verschlimmern. Daher sollten Sie auch bei Haarausfall durch Folliculitis decalvans auf Ihr Wohlbefinden achten.

So ist der Verlauf des Leidens


Tritt Folliculitis decalvans auf, bilden sich zuerst follikuläre Papeln auf der Kopfhaut aus. Hierbei handelt es sich um Verdickungen, an denen sich später Pusteln bilden. Jene Hohlräume sind mit Eiter gefüllt und breiten sich immer weiter aus. Im weiteren Verlauf der Erkrankung, bilden sich Narben auf der Kopfhaut. Die Haarwurzeln werden dadurch irreversibel geschädigt, wodurch es zu einem dauerhaften Ausfall des Kopfhaars kommt.

Beim Haarausfall durch Folliculitis decalvans ist das Nachwachsen des Haupthaars damit ausgeschlossen. Manchmal treten im Verlauf der Erkrankung Komplikationen wie Blutungen, Juckreiz, Schmerzen und weitere Hautveränderungen auf.

Wodurch wird die Krankheit verursacht?


Auslöser der Erkrankung sind Bakterien - zumeist handelt es sich hierbei um Staphylococcus aureus. In einigen Fällen kommen auch Viren und Toxine als Ursache für den vernarbenden Haarverlust infrage. Ist das Immunsystem zusätzlich angeschlagen, reagiert es besonders stark auf die Bakterien auf der Kopfhaut.

Des Weiteren beobachten Forscher eine familiäre Häufung bei jener Erkrankung. Mediziner nehmen daher an, dass betroffene Personen eine angeborene Haarfollikelöffnung haben. In diese dringen Bakterien leicht ein und verursachen dort den Infekt.

Lässt sich der Haarverlust in den Griff kriegen?


Das Hauptziel besteht bei Folliculitis decalvans darin, das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Es ist dafür notwendig, eine Keimeliminierung vom auslösenden Bakterium Staphylococcus aureus zu erwirken. Es stehen Medizinern dafür zwei verschiedene Therapieansätze zur Verfügung.

Zu erwähnen, ist hierbei einerseits die antientzündliche Therapie. Hierbei wird ein spezielles Mittel zweimal pro Tag direkt auf die Kopfhaut aufgetragen. Wirkung zeigt jener Behandlungsansatz aber nur bei sehr leichten Fällen.

Es ist bei der Therapie von Folliculitis decalvans daher fast immer notwendig, auf die Einnahme von Antibiotika zu setzen. Jenes Medikament ist über einen Zeitraum zwischen zehn und zwölf Wochen hinweg anzuwenden. Manchmal kommt es nach dem Absetzen des Arzneimittels zu einem erneuten Krankheitsausbruch. Es ist daher in einigen Fällen notwendig, die Therapie über mehrere Jahre hinweg durchzuführen.

Bei einigen Personen hat die Einnahme von Fusidinsäure und Zinksulfat eine vielversprechende Wirkung. Es handelt sich hierbei um Mittel, welche die Haarstruktur zusätzlich stärken. Allerdings ist es alleine durch das Anwenden dieser Substanzen nicht möglich, den Haarausfall ganz zu verhindern.

Ist eine Haartransplantation möglich?


Haben sich bei Haarausfall durch Folliculitis decalvans bereits kahle Stellen auf dem Kopf ausgebildet, leiden Betroffene oft sehr darunter. Denn die Bereiche sind mit Narben bedeckt. In den meisten Fällen lässt sich eine Eigenhaarverpflanzung problemlos durchführen.

Allerdings müssen Sie dafür zwei Voraussetzungen erfüllen. So ist es notwendig, dass Ihre Kopfhaut zum Zeitpunkt des Eingriffs keine entzündeten Stellen aufweist. Auch muss die Erkrankung vollständig ausgeheilt sein. Bedenken Sie, dass Folliculitis decalvans in Schüben auftritt. Warten Sie also am besten einige Monate ab, bevor Sie sich für die Operation entscheiden. Ansonsten könnte ein Infekt die Anwuchsrate des neu verpflanzten Haars negativ beeinflussen.

Dank der modernen FUE-Methode ist es möglich, die Spenderhaare mit einer Hohlnadel sanft vom Hinterkopf zu entfernen. Es lassen sich Grafts aber auch von anderen Körperstellen entnehmen. Ein erfahrener Transplanteur berät Sie diesbezüglich gerne über Ihre Möglichkeiten.

Fazit - eine Eigenhaarverpflanzung ist durchführbar


Leiden Sie unter Haarausfall durch Folliculitis decalvans ist es durchaus möglich, den Haarverlust mit einer Eigenhaarverpflanzung zu behandeln. Allerdings müssen Sie dafür die Grunderkrankung im Griff haben. Kommt es nach dem Eingriff nämlich zu einem erneuten Ausbruch derselben, fällt Ihnen das Kopfhaar wieder aus.

Begeben Sie sich bei Folliculitis decalvans so früh wie möglich, in Behandlung. Denn auf diese Weise minimieren Sie die negativen Folgen. Dämmen Sie die Erkrankung im Anfangsstadium durch die Einnahme von Antibiotika ein, ersparen Sie sich mitunter eine Haartransplantation.
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