Haarausfall bei jungen Männern hat verschiedene Ursachen

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Liegt Haarausfall bei jungen Männern vor, sollten sich die Betroffenen immer an einen Arzt wenden. Denn er kann den Grund für das Leiden ermitteln. Außerdem lässt sich der Haarverlust im Frühstadium gut behandeln. In jenem Beitrag erfahren Sie, wodurch sich die Erkrankung bemerkbar macht und wie Sie diese in den Griff kriegen.

Wodurch kommt es zu Haarausfall bei jungen Männern


Bei jungen Männern ist Haarausfall noch eher selten. In ihrer Jugend haben die meisten Vertreter des männlichen Geschlechts noch volles Haar auf dem Kopf. Umso belastender ist es für Menschen, denen das Haar noch vor dem 30. Lebensjahr ausfällt. Die Gründe dafür sind vielfältig. In diesem Kapitel erhalten Sie einen Überblick über mögliche Ursachen.

Eine einseitige Ernährung: Für ein gesundes Haarwachstum ist es wichtig, dass Sie Ihre Körper ausreichend mit Nährstoffen versorgen. Nehmen Sie vor allem Vitamine und Mineralstoffe in größeren Mengen zu sich. Ernähren Sie sich hingegen einseitig, bringt der Organismus nicht mehr ausreichend Energie für ein gesundes Haarwachstum auf. Bemerkbar macht sich dies in Form des diffusen Haarverlusts. Die Haare fallen Ihnen dann vermehrt gleichmäßig vom Kopf und werden stetig dünner.

Wollen Sie diesem Szenario entgegenwirken, verzichten Sie weitgehend auf Fast-Food und greifen Sie vermehrt zu Gemüse und Obst. Auch Protein darf in Ihrem Speiseplan nicht fehlen.

Hautkrankheiten: In einigen Fällen ist eine Erkrankung der Kopfhaut für den Haarverlust verantwortlich. Ein solches Leiden erkennen Sie daran, dass die betroffene Stelle juckt und vermehrt zu Schuppen neigt. Außerdem tritt die Hautkrankheit lediglich an einem bestimmten Bereich auf - der Haarausfall ist damit einseitig und folgt keinem bestimmten Muster.

In diesem Fall ist schnelles Handeln besonders wichtig. Denn dringt die Krankheit in die tieferen Hautschichten vor, kann sie dort die Haarwurzeln beschädigen. Der Haarverlust ist dann dauerhaft. Mittlerweile lassen sich Leiden wie Pilzerkrankungen ganz einfach durch die Einnahme von Medikamenten oder mit Tinkturen in den Griff kriegen. Setzen Sie sich dafür mit einem Hautarzt in Verbindung.

Genetische Veranlagung: Manchmal ist einfach die Veranlagung dafür verantwortlich, dass Haarausfall bei jungen Männern auftritt. Dies erkennen Sie daran, dass das Leiden im Bereich der Stirn seinen Anfang nimmt. Es bildet sich dort die charakteristische M-Form aus. Schreitet der Haarverlust weiter fort, bildet sich schließlich eine Tonsur auf dem Oberkopf aus.

Die Ursache des erblich bedingten Haarausfalls lässt sich nicht behandeln. Allerdings ist es mithilfe der Eigenhaarverpflanzung möglich, die kahlen Bereiche wieder mit Haaren zu füllen. In Ausnahmefällen führen Kliniken den Eingriff noch vor dem 30. Lebensjahr durch. Warten Sie nicht zu lange ab. Denn für die Operation müssen auf dem Hinterkopf ausreichend Spenderhaare vorhanden sein.

Kreisrunder Haarverlust: Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung, die durch eine fehlgeleitete Immunantwort ausgelöst wird. Sie kann in jedem Lebensalter auftreten. Oft setzt sie plötzlich ein, wobei sich auf dem Kopf kahle, scharf abgegrenzte Stellen ausbilden. Schreitet das Leiden weiter vor, können sich jene Bereiche zu einer Vollglatze verbinden.

Für die Betroffenen ist dies zumeist mit einer starken psychischen Belastung verbunden. Es ist beim kreisrunden Haarausfall leider auch nicht möglich, die Ursache zu behandeln. Die Durchführung der Haartransplantation ist in diesem Fall nicht zu empfehlen.

Wann ist eine Haartransplantation möglich?


Liegt Haarausfall bei jungen Männern vor, sollten sich Betroffene zuerst von einer Klinik beraten lassen. Denn viele Einrichtungen führen den Eingriff vor dem 30. Lebensjahr nicht durch. Es gibt natürlich Ausnahmen, bei denen sich die Operation durchaus lohnt. Ob das auch bei Ihnen der Fall ist, kann nur ein Experte ermitteln.

Eine seriöse Einrichtung steht Ihnen diesbezüglich für ein ausführliches Beratungsgespräch zur Verfügung. Dieses ist für Sie unverbindlich und kostenlos.

Vor allem bei starkem Haarverlust ist es wichtig, dass Sie sich rechtzeitig an einen Spezialisten wenden. Im Anfangsstadium sind viele Leiden nämlich gut behandelbar.

Gibt es Alternativen zur Haartransplantation?


Viele Kliniken weigern sich, eine Eigenhaarverpflanzung vor dem 30. Lebensjahr durchzuführen - dies gilt auch dann, wenn Haarausfall bei jungen Männern vorliegt. Beim kreisrunden Haarverlust ist die Operation gar nicht zu empfehlen. Denn kommt es nach dem Eingriff zu einem erneuten Schub, betrifft dieser auch die neu verpflanzten Haare.

In solchen Fällen fragen sich Betroffene natürlich, ob Ihnen Alternativen zu jenem Eingriff zur Verfügung stehen. Zu erwähnen, ist diesbezüglich unter anderem die Haarpigmentierung. Mit ihr lassen sich nämlich nicht nur kahle Bereiche auffüllen - Sie haben durch jene Technik auch die Möglichkeit, eine Kurzhaarfrisur zu simulieren.

Letztgenannter Aspekt erweist sich vor allem beim kreisrunden oder beim erblich bedingten Haarausfall als Vorteil. Das Ergebnis wirkt realistisch, wobei sich selbst bei näherem Hinsehen kein Unterschied zum Echthaar erkennen lässt. Dank feiner Instrumente lässt sich die Haarpigmentierung heute sanft durchführen - die Kopfhaut wird dabei nur minimal gereizt.

Fazit - es gilt, die richtige Behandlung zu finden


Bei Haarausfall bei jungen Männern kommen mehrere Ursachen infrage. Es gilt also, zuerst den Grund für das Leiden zu ermitteln. Dafür begeben Sie sich am besten in Behandlung. Mit einem Trichogramm, der Untersuchung von Kopfhaut und Haaren sowie eine Bluttest, kann der Arzt bestimmen, wodurch der Haarverlust bei Ihnen verursacht wird.

Bei erblich bedingtem Haarausfall sollten Sie eine Haartransplantation in Erwägung ziehen. Sind Sie noch sehr jung, müssen Sie sich mitunter noch einige Jahre gedulden. Denn die wenigsten Kliniken führen die Eigenhaarverpflanzung vor dem 30. Lebensjahr durch. In diesem Fall lässt sich der Verlauf des Haarausfalls nämlich nicht vollständig abschätzen. Es lohnt sich aber trotzdem, frühzeitig mit einer solchen Einrichtung Kontakt aufzunehmen. Denn damit sich die Operation durchführen lässt, müssen auf dem Hinterkopf noch ausreichend Spenderhaare vorhanden sein.

Bei einer Hautkrankheit oder beim Haarausfall durch Mangelernährung, müssen Sie zuerst die Ursache beseitigen. Häufig wachsen die Haare von selbst wieder nach, wenn Sie gesund sind und Ihr Organismus wieder im Gleichgewicht ist.
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