Mit der Haaranalyse den Haarausfall bestimmen

Eine Haaranalyse bei Haarausfall hilft Ihnen dabei, das Ausmaß des Leidens und den Verlauf zu bestimmen. Sie kommt aber auch zur Anwendung, um die Effektivität einer Behandlungsmethode zu ermitteln. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie die Analyse abläuft und worauf Sie sich bei ihr einstellen müssen.

Darum ist eine Haaranalyse bei Haarausfall wichtig


Liegt bei Ihnen Haarausfall vor, sollten Sie den Zustand Ihres Kopfhaars genau unter die Lupe nehmen lassen. So erfahren Sie, ob Sie tatsächlich unter Haarverlust leiden und um welche Form es sich dabei handelt.
Als sinnvoll erweist sich dieser Schritt außerdem vor einer Eigenhaarverpflanzung.

Denn um ein realistisches Ergebnis zu erzielen, muss sich der Experte mit den Eigenschaften des Kopfhaars vertraut machen. Dazu gehören unter anderem die Struktur sowie die Wuchsrichtung. Auch die Art des Haarausfalls kann der Arzt dadurch bestimmen. Ein seriöses Institut nimmt daher stets eine Haaranalyse bei Haarausfall vor.

Diese Arten der Untersuchung gibt es


Folgende Formen der Haaranalyse stehen Ihnen zur Auswahl. Mit Ihnen lässt sich die Art des Haarverlusts mittlerweile genau bestimmen:

Das Trichogramm: Eine bewährte Form der Analyse ist das Trichogramm. Im Zuge dieser Untersuchung reißt der Arzt rund 50 Haare samt Haarwurzeln an zwei Stellen aus. Die Haarwurzeln werden dann unter dem Mikroskop untersucht. Auf diese Weise lassen sich Anomalien feststellen und die Arten des Haarausfalls bestimmen.

Allerdings handelt es sich hierbei um eine veraltete Methode, mit der eine Reihe von Nachteilen verbunden ist. So dürfen Sie sich die Haare vor der Untersuchung für längere Zeit nicht färben oder waschen. Des Weiteren ist das Ausreißen des Kopfhaars unangenehm. Außerdem empfinden es viele Menschen als belastend, wenn Sie bei Haarausfall zusätzlich Haupthaare verlieren.

Der Trichoscan: Hierbei handelt es sich um eine moderne Arte der Haaranalyse, die mittlerweile eine bewährte Alternative zum Trichogramm darstellt. Sie ist eine Computer-Photo-Software-Kombinationslösung, die das Scannen des Haarwuchses erlaubt. Die Messung findet direkt an der Kopfhaut, am lebenden Haar statt. Dabei ermittelt der Experte, wie stark der Haarausfall ausgeprägt ist und ob er sich in den Griff kriegen lässt. Auch die optimale Behandlungsmöglichkeit kann der Arzt auf diese Weise feststellen.

Gegenüber dem Trichgramm hat der Trichoscan etliche Vorteile. So müssen Sie vor der letztgenannten Haaranalyse bei Haarausfall nicht auf das Haare waschen verzichten. Außerdem ist die Methode schmerzfrei, wobei Sie keine zusätzlichen Kopfhaare verlieren. Des Weiteren liefert der Trichoscan genauere Ergebnisse, sodass sich eher die optimale Therapie für den Haarverlust findet.

So läuft die Analyse ab


Die Haaranalyse gliedert sich stets in mehrere Schritte. Dies gilt sowohl für das Trichgram als auch für den Trichoscan.

Der Ablauf beim Trichogramm: Bei erstgenannter Technik wirft der Arzt zuerst einen Blick auf die Haarstruktur und sucht sich die Stellen aus, von denen er die Haare entnimmt. Danach reißt der von ihnen jeweils 50 Kopfhaare samt der Wurzeln aus. Ebendiese Stichproben sieht er sich anschließend unter dem Mikroskop an.

Die Vorgehensweise beim Trichoscan: Beim Trichoscan ist der Vorgang ein wenig komplexer. Zuerst wird ein Areal in der Größe von einem Quadratzentimeter gesucht. Darüber wird Ihnen eine Lochmaske aufgesetzt. wobei der Experte das Haar durch die Öffnung zieht. Ebendieses kürzt er auf eine Länge von einem Millimeter.

Generell achten die Fachkräfte darauf, dass es sich um eine Stelle handelt, die sich von den übrigen Deckhaaren gut verstecken lässt. Durch das Kürzen des Haars lassen sich auch Flaumhaare gut erkennen. Dies ist für eine ganzheitliche Analyse wichtig.

Im nächsten Schritt kommt das Fotofinder-Auflichtmikroskop zur Anwendung. Ebendieses erlaubt es dem Experten, das Areal mitsamt den Haaren in 20-facher Vergrößerung zu betrachten. Die Analyse erfolgt jedoch nicht durch das menschliche Auge, sondern mithilfe eines Computer-Softwareprogramms.

Ebendieses ist dazu imstande, die Art der Haare, das Haarwachstum sowie den Grad des Haarverlusts zu ermitteln. Damit ist ein genaues Ergebnis gewährleistet. Auch die Dichte und Fülle der Haare lässt sich mit dieser Technik erkennen. Es ist dadurch möglich, die Art des Haarausfalls und die dafür geeignete Behandlungsmethode genau zu bestimmen.

Wertvolle Informationen nach einer Therapie


Nehmen Sie nach der Durchführung des Trichoscans eine Behandlung in Angriff, sollten Sie die Haaranalyse bei Haarausfall nach einigen Wochen wiederholen. Denn dadurch können Sie erkennen, ob die Therapie Wirkung zeigt. Denn dabei lassen sich die Ergebnisse der beiden Analysen miteinander vergleichen. Das Programm teilt Ihnen dabei zuverlässig mit, ob bei Wachstum und Dichte der der Haarpracht eine Steigerung zu beobachten ist.

Mit welchen Kosten ist zu rechnen?


Welche Ausgaben für die Untersuchung der Haare auf Sie zukommen, hängt vom betreffenden Institut ab. In der Regel ist die Analyse aber durchaus erschwinglich. Die Kosten liegen sowohl für das Trichogramm als auch für den Trichoscan im zweistelligen Bereich.

Fazit - mit einer Untersuchung der Haare die richtige Behandlung finden


Durch eine Haaranalyse bei Haarausfall haben Sie die Möglichkeit, die korrekte Therapie für Ihr Leiden zu finden. Auch lässt sich damit die Effektivität einer Behandlung bei Haarverlust ermitteln. In der Regel ist der Trichoscan dafür besser geeignet, wobei jene Methode außerdem schonender zu Kopfhaut und Haaren ist. Doch lassen Sie sich diesbezüglich im Vorfeld am besten von einem Experten beraten. Er wird Sie über Ihre Möglichkeiten sowie etwaige Kosten aufklären.
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