Liegt einseitiger Haarausfall vor, müssen Sie handeln

Ein einseitiger Haarausfall ist für die Betroffenen mit einem großen Leidensdruck verbunden. Leiden Sie unter dieser Form von Haarverlust, sollten Sie also zeitnah einen Arzt aufsuchen. Er kann die Ursache ermitteln und Ihnen die korrekte Behandlung vorschlagen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wodurch die Erkrankung ausgelöst wird und welche Therapien Ihnen zur Verfügung stehen.

Wodurch zeichnet sich einseitiger Haarausfall aus?


Ein einseitiger Haarverlust macht sich vordergründig auf einer Seite des Kopfes bemerkbar und schreitet von dort aus weiter voran. Bekannt ist dieses Leiden auch als Alopezia triangularis congenita. Dabei fallen die Haare im Bereich der Schläfen aus, wobei die Erkrankung bei einigen Männern einseitig auftritt. Für die Betroffenen ist die einseitige Glatzenbildung mit einem besonders großen Leidensdruck verbunden. Denn dabei ist die Symmetrie des Kopfes gestört.

Nicht selten rasieren sich Männer mit einseitigem Haarausfall das Kopfhaar vollständig ab. Doch so weit muss es bei dieser Form von Haarverlust nicht kommen. Wenden Sie sich bei jenem Leiden zeitnah an einen Arzt. So können Sie die Ursache für den Haarausfall ermitteln und rechtzeitig gegensteuern.

Das sind die Ursachen


Neben der genetischen Veranlagung, kommen auch andere Gründe für den einseitigen Haarausfall infrage. Folgende Ursachen sind denkbar:

Mechanische Belastung: Zu häufiges Bürsten oder strenge Frisuren belasten die Kopfhaut und können die Haarfollikel schwächen. Durch den stetigen Zug, kommt es in weiterer Folge zu einem Ausfall des Kopfhaars. In vielen Fällen findet dieser nur einseitig statt. Sie können diese Form des Haarverlusts stoppen, wenn Sie den Auslöser beseitigen. Tragen Sie also keine Frisuren oder Kopfbedeckungen, die einen Zug auf Ihr Kopfhaar auslösen. Verzichten Sie des Weiteren auf häufiges Bürsten.

Kreisrunder Haarausfall: Die sogenannte Alopecia areata tritt nur an bestimmten Stellen in Erscheinung. Die Bereiche sind kreisrund und scharf begrenzt. Schreitet die Krankheit weiter voran, können sich die Areale zu einer Vollglatze verbinden. Ursache für diese Erkrankung ist eine gestörte Immunabwehr, die Ihr Kopfhaar angreift. Behandeln können Sie das Leiden nicht. Besserung lässt sich aber durch eine Reduktion von Stressoren sowie einen gesunden Lebensstil erzielen.

Hautkrankheiten: Zu einem einseitigen Haarausfall kann auch ein Hautpilz führen. Er macht sich im Anfangsstadium durch gerötete, juckende Bereiche auf dem Kopf bemerkbar. Breitet sich die Krankheit weiter aus, schuppt die Haut vermehrt. Bleibt das Leiden unbehandelt, dringt es in die tieferen Hautschichten vor und löst dort Haarausfall aus. Im schlimmsten Fall ist dieser Zustand dauerhaft. Schieben Sie einen Arztbesuch daher niemals auf die lange Bank.

Wie lässt sich das Leiden behandeln?


Für welche Behandlung Sie sich entscheiden, hängt von der Ursache des Haarverlusts ab. Lassen Sie diese daher immer von einem Arzt feststellen. Der Spezialist wird sich den Zustand von Kopfhaut und den Haaren genau ansehen. Außerdem nimmt er einen Bluttest vor. Auf diese Weise lassen sich auch etwaige Mangelerscheinungen oder Grunderkrankungen ermitteln.

Ist ein einseitiger Haarausfall genetisch bedingt, lässt er sich leider nicht aufhalten. In diesem Fall müssen Sie Behandlungen wie die Eigenhaarverpflanzung oder die Haarpigmentierung in Erwägung ziehen. Doch bedenken Sie, dass Ihnen nur bei erstgenannter Methode wieder echte Haare auf der kahlen Stelle wachsen.

Mit der Haarpigmentierung können Sie kahle Bereiche lediglich optisch auffüllen. Es werden hier mit Farbpigmenten Haarstoppel auf dem Kopf simuliert. Diese Technik erweist sich vor allem für Leiden wie den kreisrunden Haarverlust als effektiv. Denn in diesem Fall ist es nur wenig sinnvoll, die Eigenhaarverpflanzung durchzuführen. Haben Sie nämlich einen erneuten Schub, fallen Ihnen auch die neu verpflanzten Haare wieder aus. Mit einer simulierten Kurzhaarfrisur bleibt Ihnen dieses Szenario erspart.

So wird bei der Eigenhaarverpflanzung vorgeganen


Wird ein einseitiger Haarausfall durch die Haartransplantation therapiert, entnimmt der Operateur die Spenderhaare vom Hinterkopf. Jene Art von Haarverlust hat den Vorteil, dass sich der kahle Bereich auf eine Seite beschränkt und flächenmäßig oft geringer ausfällt. Aus diesem Grund sind für einen erfolgreichen Eingriff weniger Grafts erforderlich. Für den Patienten ergeben sich dadurch geringere Kosten.

Auch fällt es dem Arzt bei einer kleineren Glatze leichter, eine größere Dichte herzustellen und ein ansehnliches Ergebnis zu erzielen. Trotzdem sollten Sie sich auch bei einseitigem Haarverlust rechtzeitig in professionelle Hände begeben. Denn wird frühzeitig etwas gegen Ihre Erkrankung unternommen, ist Ihre Aussicht auf Heilung größer. Lassen Sie sich diesbezüglich aber am besten von einer Fachkraft beraten.

Fazit - für jedes Leiden die passende Behandlung


Auch ein einseitiger Haarausfall lässt sich heute in den Griff kriegen. Voraussetzung dafür ist, dass Sie sich rechtzeitig zum Arzt begeben. Denn die meisten Krankheiten lassen sich im Frühstadium leicht behandeln. Auch dann, wenn bei Ihnen nur die Eigenhaarverpflanzung infrage kommt, sollten Sie sich lieber früher, als später Hilfe suchen. Immerhin müssen auf dem Hinterkopf ausreichend Spenderhaare zum Auffüllen der kahlen Stelle vorhanden sein.

Der Ursache für Ihren Haarverlust kann nur ein erfahrener Mediziner auf den Grund gehen. Er wird sich Haut und Haare genau ansehen und auch den Verlauf des Haarverlusts unter die Lupe nehmen. Auf diese Weise findet er die passende Therapie für Ihr Leiden.
Diesen Beitrag Teilen

Finden Sie den passenden Anbieter
für Ihre Haartransplantation

1
Wählen Sie Ihre Favoriten unter den Top-Anbietern auf dem Gebiet der Haartransplantation
2
Beschreiben Sie Ihre Haarsituation und erhalten Sie ein kostenloses Beratungsgespräch
3
Unsere Experten unterstützen Sie beim Vergleich der Angebote und Kommunikation mit Anbietern